Welche Änderungen erwarten uns im Jahr 2016?

Im Jahr 2016 wird es wie immer wieder einige sinnlose, aber auch einige Änderungen geben, die Sinn machen. Hier einmal die Änderungen, die unserer Redaktion bis heute bekannt sind:

Mieterhöhungen nach Modernisierungen

Nur noch 8 Prozent, statt bisher 11 Prozent der Kosten für Modernisierung sind auf die Mieter umlegbar. Mieter können auch eine finanzielle Härte geltend machen (wenn die Bruttokaltmiete 40% ihres Nettoeinkommens übersteigt).

Die Miete darf nicht 4 Euro pro Qm übersteigen und Dieselbe darf innerhalb von 8 Jahren höchstens um 50% steigen.

 Mieterschutz bei Kündigungen

Der Mieter kann zukünftig die Miete bei Zahlungsverzug innerhalb von 2 Monaten nachdem der gerichtliche Räumungstitel rechtskräftig ist nachzahlen. Tut er das wird die Kündigung unwirksam.

Ende 2015, Vermieterbescheinigung

Vermieter sind verpflichtet Mietern innerhalb von 2 Wochen schriftlich oder elektronisch deren Einzug oder Auszug zu bescheinigen. Die Firma Fairpreis-Immobilien stellt hier ein Formular zur Verfügung. FORMULAR HIER

 BGH-Urteil zur Mieterhöhung und Quadratmeterzahl

 

Makler und WEG-Verwalter brauchen mehr Sachkunde

Was die Firma Fairpreis-Immobilien in internen Gesprächen immer wieder forderte wird nun endlich umgesetzt. Makler, oder solche die sich so nennen möchten brauchen mehr Fachwissen. ENDLICH! So heisst es aus Kreisen von Fairpreis-Immobilien.

Geplant ist das Ganze Ende 2016 in Form eines Sachkundenachweises. Die Benehmigung des § 34c Gewerbeordnung soll es nur noch geben, wenn der Antragsteller geordnete Vermögensverhältnisse nachweisen kann, vor der IHK eine Sachkundeprüfung ablegt und den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen kann. Alte Makler, die schon mindestens 6 Jahre ununterbrochen im Beruf sind brauchen diese Prüfung nicht zu machen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Rauchmelder Pflicht

In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen werden Rauchmelder in allen Wohnungen Pflicht. In Berlin und Sachsen vorerst nur in Neubauten. Die Anschaffung und Montage muss der Vermieter erledigen; die Wartung der Mieter.

Berlin möchte keinen zweckentfremdeten Wohnraum

Wer in Berlin seine Wohnung als Ferienwohnung anbietet muss sich das genehmigen lassen. Bei Zuwiderhandlung kann mit einer Ordnungsstrafe bis zu 50.000.- Euro rechnen. Es sollen nun auch Zweitwohnungen unter diese Regelung fallen.

Hierzu wird die Sache mit dem Datenschutz einmal wieder nicht so genau genommen und der Bürger noch mehr bespitzelt.

Internetplattformen sollen von der Regierung in die Pflicht genommen werden Wohnungsanbieter zu denunzieren. Sie müssen dann auch Auskunft über den Anbieter geben.

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