Die eigenen vier Wände als Alterssicherung und Kapitalanlage

Die eigenen vier Wände als Alterssicherung und Kapitalanlage, Chance oder Risiko?
Viele Menschen sind in der heutigen Zeit verunsichert. Wie sein Geld anlegen und wie im Alter nicht mit leeren Händen da stehen?
Auf dem Sparbuch gibt es so gut wie keine Zinsen und das ist, wenn man die Inflationsrate abrechnet eine Geldvernichtungsmaschine.
Aktien und Fonds geben mehr an Zinsen, aber sind dafür auch mehr risikobehaftet. Bausparen ist die gleiche Geldvernichtung wie das Sparbuch und die Kapital Lebensversicherung ist legaler Betrug

Das Einzige was bleibt ist eine Immobilie als Kapitalanlage
Eine selbst genutzte Eigentumswohnung oder Haus erspart im Alter die Miete und gibt Sicherheit. Wie wir alle wissen steigen die Mieten ständig. So ist mietfrei wohnen im Alter wie ein Zusatzeinkommen zu betrachten.
Wie sieht es aber mit der Immobilie als Kapitalanlage und Vermietobjekt aus?
Lohnt sich die Rendite und wie sieht es mit der Problematik der Mietnormaden aus?

Wichtig ist in allen Fällen die Chancen und Risiken eines Objektes abzuwägen und am besten mit einem Fachmann zu besprechen.
-Die Rendite des Objektes muss richtig berechnet werden
-Es muss eine Micro-Macro Analyse des Objektes durchgeführt werden
-Auf die Faktoren Standort, Lage, Bausubstanz sowie Mieter und Mietvertrag muss geachtet werden

Wie berechnet sich die Rendite einer Wohnung, und welche Rendite kann man erwarten?
Viele Kapitalanleger begehen einen großen Fehler. Sie setzen Zins = Rendite. Das ist falsch. Die Rendite ist der Risikozins, den Sie mit Ihrem Kapitaleinsatz mit der Investition Immobilie erwirtschaften. Zins + Risikoaufschlag = Rendite
Um die Rendite richtig zu rechnen, muss man
a) sämtliche Kosten, die entstehen und die man jährlich aufwendet auflisten.
Kaufpreis + Notar- und Grundbuchgebühr + Grunderwerbssteuer + Maklerhonorar = Erwerbsaufwand
b) Dies wird der Jahresmiete gegenübergestellt. Davon sind aber noch die nichtumlagefähige Betriebskosten und vom Eigentümer zu bildende Rücklagen abzuziehen.

Daraus ergibt sich die Formel: Jahreskaltmiete – nicht umlagefähige Betriebskosten – Ansparrücklage = Mieterlös.
Das Risiko des Mietausfall (kalkulatorisches Mietausfallwagnis) ist gebietsabhängig und richtet sich nach der Stadt und wird in Prozent angegeben. Es beträgt zum Beispiel in München 3%.
Mieterlös – kalkulatorisches Mietausfallwagnis = Mietertrag

Renditeberechnung:

Mietertrag / (Erwerbsaufwand/100) = Mietrendite in Prozent.

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